Autorin

Maja Ehrenbaum

Psychologisch dichte Romane über Nähe und Macht, über verletzte Grenzen, widersprüchliche Wahrheiten und den Moment, in dem ein Mensch beginnt, seine eigene Geschichte wieder selbst zu erzählen.

Autorenfoto von Maja Ehrenbaum

Über die Autorin

Maja Ehrenbaum lebt und arbeitet im Rheinland und schreibt psychologische Romane über Beziehungen, in denen Nähe, Verantwortung und Macht unauflöslich miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt stehen keine einfachen Täter-Opfer-Schablonen, sondern Menschen mit Sehnsüchten, blinden Flecken, Widersprüchen und Konsequenzen.

Ihr besonderes Interesse gilt dem Raum zwischen professioneller Rolle und persönlicher Bedürftigkeit: dem Schweigen, der Gegenübertragung, emotionaler Abhängigkeit, therapeutischen Grenzüberschreitungen und der Frage, was Verantwortung bedeutet, wenn ein Mensch einem anderen seine verletzlichsten Seiten anvertraut.

Vita

Beruflicher Hintergrund

Vom klinischen Blick zum literarischen Blick

Vor ihrer Autorinnentätigkeit absolvierte Maja Ehrenbaum eine Ausbildung zur examinierten Krankenschwester und arbeitete unter anderem in der Unfallchirurgie. Die Erfahrung, Menschen in verletzlichen Situationen zu begegnen, prägt bis heute ihren Blick auf Abhängigkeit, Verantwortung, Sprache und zwischenmenschliche Dynamik. Nach ihrer klinischen Tätigkeit lag ihr Schwerpunkt über viele Jahre auf Familie und Schreiben, bevor sie 2026 als selbstständige Autorin mit ihren Romanen an die Öffentlichkeit ging.

Schreiben & Weiterbildung

Psychologie, Sprache und innere Geschichten

Sie absolvierte Weiterbildungen in Poesie- und Bibliotherapie, kreativem und autobiografischem Schreiben sowie zur Schreibtherapeutin und setzte sich im Rahmen ihrer Weiterbildung an der EAG intensiv mit Sprache, Biografie und psychodynamischen Prozessen auseinander. Diese Kenntnisse fließen in ihre literarische Arbeit ein. Sie ist Mitglied der DGPB.

Autorinnentätigkeit

Selfpublishing seit 2026

2026 veröffentlichte Maja Ehrenbaum ihre ersten Romane im Selfpublishing. Mit Der Knopf und das Schweigen begann eine dreibändige Geschichte über eine therapeutische Beziehung, die ihre professionelle Grenze verliert. Der zweite Band Die Feder und das Festhalten öffnet dieselbe Geschichte aus einer neuen therapeutischen Perspektive. Der Abschlussband Die Masken und das Loslassen ist für November 2026 angekündigt und erzählt aus Sicht der Patientin.

Arbeitsweise

Perspektiven statt einfache Antworten

Sie interessiert nicht nur, was geschehen ist, sondern wie unterschiedlich Menschen dasselbe Geschehen wahrnehmen. Ihre Romane arbeiten mit Perspektivwechseln, wiederkehrenden Symbolen und psychologischen Spiegelungen. Sie schreibt nah an den Figuren, emotional und zugleich mit dem Anspruch, Ambivalenz auszuhalten.

Thematische Schwerpunkte

Therapeutische Beziehung Nähe und Distanz Machtgefälle Emotionale Abhängigkeit Grenzüberschreitungen Gegenübertragung Schweigen Perspektivwechsel Biografie und Erinnerung Loslassen und Selbstbestimmung

„Wer den Schlüssel zu einer verletzlichen Seele erhält, trägt Verantwortung.“

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